Wissensmanagement in der Pflege: Warum kontinuierliches Auffrischen entscheidend ist

In der Pflege ist aktuelles und sicher abrufbares Wissen zentral für eine qualitativ hochwertige Versorgung. Gleichzeitig zeigen wissenschaftliche Erkenntnisse, dass einmal erlernte Inhalte ohne regelmäßige Wiederholung an Klarheit verlieren können.

Kontinuierliches Wissensmanagement wird daher immer wichtiger. Dabei geht es nicht darum, jede Fortbildung bei Null zu beginnen oder grundlegende Definitionen jährlich neu zu vermitteln. Ein Beispiel ist die Dekubitus-Prophylaxe: Viele Pflegende kennen grundlegende Konzepte seit Jahren und setzen sie täglich um. Entscheidend ist vielmehr, die relevanten Aspekte regelmäßig aufzufrischen, Aktualisierungen aufzunehmen und das eigene Wissen zu überprüfen, ohne Zeit für Inhalte zu verwenden, die bereits sicher sitzen.

Die Vergessenskurve nach Dr. Ebbinghaus

Die bekannte Vergessenskurve nach Prof. Hermann Ebbinghaus verdeutlicht, dass der Abruf von Wissen bereits nach kurzer Zeit deutlich abnimmt, wenn es nicht erneut aktiviert wird.

Initiales Lernen: Verschiedene Wege zum Wissensaufbau

Initiales Lernen kann über unterschiedliche Formate erfolgen, etwa durch Präsenzschulungen, Live-Webinare oder digitale Lernmaterialien wie Videos oder Texte. Jedes Format hat eigene Stärken: Präsenzveranstaltungen ermöglichen intensive Interaktion, Webinare bieten Flexibilität und digitale Inhalte lassen sich ortsunabhängig nutzen.

Diese Formate schaffen die wichtige Grundlage für neues Wissen. Gleichzeitig sind sie nur der erste Schritt. Denn um Inhalte dauerhaft sicher anwenden zu können, braucht es eine kontinuierliche Wiederholung und Verankerung.

Kontinuierliches Lernen: Das SuperNurse-Prinzip

SuperNurse setzt genau an diesem Punkt an. Die Idee dahinter ist, vorhandenes Wissen gezielt zu stärken, statt bei jeder Fortbildung mit grundlegenden Definitionen oder Basiswissen zu beginnen. Das spart Zeit, erhöht die Relevanz und unterstützt eine verlässliche Anwendung im Arbeitsalltag.

  • Wissen überprüfen: Mit Quizformaten wird spielerisch getestet, ob Inhalte weiterhin sicher abrufbar sind. So zeigt sich sofort, wo noch Routine besteht und wo ein Auffrischen sinnvoll ist.
  • Wissen auffrischen: Kurze, kompakte Einheiten helfen dabei, wichtige Inhalte schnell zu reaktivieren – ideal für Themen, die im Alltag regelmäßig benötigt werden.
  • Wissen ergänzen und aktualisieren: Lernkarten, kurze Definitionen oder Videos von Expertinnen und Experten vertiefen das Gelernte. Diese Inhalte sind bewusst knapp gehalten und lassen sich in wenigen Minuten erfassen.

Ein Zertifikat dokumentiert am Ende, dass das Wissen nicht nur vermittelt wurde, sondern weiterhin aktuell und sicher abrufbar ist. Das unterstützt sowohl die Pflegequalität als auch die Rechtssicherheit von Einrichtungen.

Fazit: Wissensmanagement neu gedacht

Wissen ist in der Pflege keine statische Größe. Es muss regelmäßig überprüft, aufgefrischt und ergänzt werden, damit es im Alltag sicher verfügbar bleibt. Kontinuierliches Wissensmanagement sorgt dafür, dass Pflegekräfte nicht jährlich mit Grundlagen beginnen müssen, sondern gezielt mit dem arbeiten, was wirklich wichtig ist.

SuperNurse unterstützt diesen Ansatz mit einem System, das Wissen nicht nur vermittelt, sondern nachhaltig stärkt – effizient, flexibel und praxisnah.

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