Lernen und Kompetenzentwicklung
Das Lernen und die Kompetenzentwicklung sind im gesamten Berufsleben, aber besonders in der Berufsausbildung, von Bedeutung. Für Auszubildende sind ihre Praxisanleitenden in den Einsätzen in der Praxis dabei die vorrangigen Ansprechpartner.
Praxisanleiter und Praxisanleiterinnen führen Gespräche zur Evaluation mit den Auszubildenden, tragen zu der Bewertung der erbrachten Leistung bei und sind in die Absprachen mit der Schule und bei der Festlegung der zu vermittelnden Lerninhalte involviert. Die Qualität einer Ausbildung kann daher maßgeblich von den Praxisanleitenden und dem Betrieb abhängen.
Dier Zahl der Auszubildenden, welche ihre Ausbildung vorzeitig abbrechen, liegt deutschlandweit relativ hoch bei 25 %. Diese Quote ist nicht zuletzt durch eine häufig mangelhafte Betreuung der Auszubildenden in den Praxiseinsätzen bedingt. Daher ist es von besonderer Bedeutung den Praxisanleitenden didaktische und berufspädagogische Methoden und Handlungen zu vermitteln, damit diese die Auszubildenden bei dem Kompetenzerwerb in der Praxis optimal unterstützen können.
Die Lern-App SuperNurse bildet in dem berufspädagogischen Fachthema „Lernen und Kompetenzentwicklung“ folgende Themenschwerpunkte ab:
Lernen in der Pflegeausbildung
Dieses Kapitel vermittelt einen Überblick über das lebenslange Lernen und die damit einhergehenden Kompetenzniveaus. Dazu wird der deutsche Qualifikationsrahmen (DQR) beschrieben und die Qualifikationsniveaus, die dort festgelegt sind. Schließlich werden die Rahmenbedingungen und die Struktur der Pflegeausbildung, einschließlich der Lern- Arbeitsaufgaben und deren Nutzen für Auszubildende, dargestellt.
Kompetenzerwerb
Kompetenzen zeigen sich in verschiedenen Dimensionen wie z. B. Lern- oder Fachkompetenz. In diesem Kapitel wird zunächst der Begriff Kompetenzen erklärt und gezeigt, wie diese im Berufsalltag erkennbar werden. Kompetenzen können auf verschiedensten Wegen erworben und weiterentwickelt werden, um sich an verschiedene Bereiche des Lebens anzupassen und in diesen zu agieren. Zur vereinfachten Einordnung von Kompetenzen wird abschließend ein Kompetenzmodell vorgestellt.
Lehr- und Lernvoraussetzungen
Lernen findet in verschiedenen Lebensphasen und auf verschiedenen Lernwegen über das ganze Leben hinweg statt. In diesem Kapitel werden verschiedene Wege und Methoden zum Lernen aufgezeigt. Lerninhalte beziehen sich hierbei z. B. auf die Bedeutung der Ethik und Zusammenarbeit im Team. Besondere Bedeutung kommt auch dem problemorientierten Lernen zu, da dieses auf reale Situationen und Probleme im Berufsalltag vorbereiten kann.
Beurteilung und praktische Prüfung
Um die Leistung und Ergebnisse zu beurteilen, gibt es verschiedene Maßstäbe zur Bewertung. Als ein einheitliches Bewertungssystem hat sich in Deutschland das System mit Noten durchgesetzt. Dieses Kapitel zeigt die Vor- und Nachteile einer Beurteilung auf und gibt einen Überblick über Einflussfaktoren. Ein wichtiger Faktor in der Ausbildung, aber auch in der Abschlussprüfung, ist die Selbstreflexion. Sowohl die Abschlussprüfung als auch die praktische Prüfung werden in diesem Kapiteln dargestellt.
Anleitungssituationen
Praxisanleitende Personen sind Pflegefachpersonen mit einer berufspädagogischen Weiterbildung. Sie dienen als Begleiter für Auszubildende in der praktischen Ausbildung. Demnach spielen Praxisanleitende bei der Weiterentwicklung der Kompetenzen der Auszubildenden eine maßgebliche Rolle. Dieses Kapitel stellt die Pflichten und Aufgaben der Praxisanleitenden dar, zeigt aber auch welche Bedingungen Auszubildende zu beachten und zu erfüllen haben.
Kommunikation
Um die praktische Arbeit bewältigen zu können, spielt in der Pflege besonders Kommunikation eine der wichtigsten Rollen. Dieses Kapitel geht auf verschiedene spezifische Situationen in denen Kommunikation von besonderer Bedeutung ist ein. Hierbei wird auch auf die Bedeutung von Konflikten eingegangen und aufgezeigt, wie Ausbildungsabbrüche mit der Kommunikation zusammenhängen können.

