Fachfrage der Woche
Das „Kopfwärts-Rutschen“ im Bett ist eine häufige Mobilisationsmaßnahme. Welche Risiken bringt sie mit?
Durch die passive Rutschbewegung entsteht Reibung zwischen Haut und Laken, wodurch Scherkräfte wirken.
Durch das „Kopfwärts-Rutschen“ können Blutgefäße abgeklemmt werden, die die Gewebeversorgung beeinträchtigen.
Für Pflegende besteht ein hohes Risiko für Rückenverletzungen durch unphysiologisches Bewegen schwerer Lasten.
Alle Antworten beschreiben Risiken, die durch das „Kopfwärts-Rutschen“ bestehen.
Das Kopfwärts-Rutschen im Bett birgt gleich mehrere Risiken gleichzeitig – von Scherkräften durch Reibung über abgeklemmte Blutgefäße bis hin zu Rückenbelastungen für Pflegende beim Zurückziehen –, weshalb hier alle genannten Antworten zutreffen.
Fachfrage der Woche
Wie wird Mobilitätsförderung im Expertenstandard in den Pflegealltag eingebunden?
Sie erfolgt sowohl durch gezielte Maßnahmen als auch im Rahmen alltäglicher Pflegetätigkeiten.
Sie findet ausschließlich in speziellen Gruppenangeboten statt.
Sie wird getrennt von pflegerischen Aufgaben wie Körperpflege durchgeführt.
Sie ist nur bei physiotherapeutischer Verordnung Teil der Pflege.
Der Expertenstandard sieht Mobilitätsförderung als integralen Bestandteil der täglichen Pflege. Pflegende fördern Bewegung insbesondere im Alltag, etwa beim Aufstehen, Umsetzen oder Gehen.


