Fachfrage der Woche
Welche Ursachen für Dysphagien gibt es, die nicht neurologisch bedingt sind?
Scham und Ekel vor dem Essen, Binge-Eating oder eine hyperglykämische Erkrankung.
Entwicklungspädagogische Traumata sowie ungesund vorgelebte Essgewohnheiten.
Verletzungen, Entzündungen oder Tumore im Mundraum, der Zunge, Rachen, Kehlkopf und/ oder Speiseröhre.
Schlaganfälle, Morbus Parkinson oder andere Erkrankungen des zentralen Nervensystems.
Dysphagien – also Schluckstörungen – haben nicht immer eine neurologische Ursache. Obwohl neurologische Erkrankungen die häufigste Ursachengruppe darstellen, können Schluckstörungen auch durch weitere nicht-neurologische Faktoren entstehen:
- Onkologische Ursachen: Tumore im Kopf-Hals-Bereich oder Folgen onkologischer Behandlungen wie Bestrahlungen
- Medikamentöse Ursachen: Bestimmte Wirkstoffe, die die Schluckmotorik beeinflussen
- Strukturelle Ursachen: Anatomische Fehlbildungen oder Traumata im Mundraum, Rachen, Kehlkopf oder der Speiseröhre
- Postoperative Ursachen: OP-Folgen im Bereich der Schluckpassage
Eine fundierte pflegerische Einschätzung erfordert daher stets die Berücksichtigung aller möglichen Ursachen
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