Fachfrage der Woche
Welche Aussage zum Kieferkontrollgriff ist RICHTIG?
Mit dem Kieferkontrollgriff wird geprüft, ob sich die Mundöffnung verändert hat.
Der Kieferkontrollgriff wird angewendet, wenn der Unterkiefer bei einer Kiefersperre (Luxation oder Subluxation) wieder eingerenkt werden soll.
Der Kieferkontrollgriff (auch KKG genannt) dient der Palpation auffälliger Kieferveränderungen.
Der Kieferkontrollgriff dient der Führung des Unterkiefers.
Der Kieferkontrollgriff dient der Führung des Unterkiefers. Dr. Elmar Ludwig erklärt die korrekte Handhaltung: Zeigefinger leicht oberhalb des Kinns, Mittelfinger unterhalb des Kinns, der Daumen liegt locker auf Jochbein und Jochbogen. So lässt sich der Unterkiefer kontrolliert führen. Wichtig ist dabei, die beiden unteren Finger nicht an den Hals anzulegen, sondern etwas Abstand zu halten.
Vom Kieferkontrollgriff abzugrenzen ist der Handgriff nach Hippokrates, der beim Einrenken einer Kiefersperre (Luxation oder Subluxation) angewendet wird. Eine Einrenkung sollte grundsätzlich Zahnärzt:innen vorbehalten sein. Eine Funktion zur Palpation auffälliger Kieferveränderungen oder zur Prüfung der Mundöffnung erfüllt der Kieferkontrollgriff ebenfalls nicht.
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